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Garderoben einteilen

Aus dem Spielplan wird ein Garderobenplan: ClubKit schlägt vor, wer wann in welche Kabine geht, ihr korrigiert von Hand — und die Excel-Runde vor jedem Wochenende entfällt.

Garderobenplan — Teil von Premium

An einem vollen Samstag stehen sieben Heimspiele auf drei Plätzen an, und jede Mannschaft braucht eine Kabine — die eigene und die des Gasts. Wer das von Hand verteilt, schreibt jede Woche dieselben Angaben ab, die längst im Spielplan stehen: Datum, Anstoss, Platz, Gegner. ClubKit kennt sie bereits und rechnet daraus einen Vorschlag.

Einmal einrichten

  1. Garderoben erfassen — unter SpielbetriebGarderoben jede Kabine einmal anlegen, mit der Bezeichnung, die bei euch an der Tür steht. Genau die erscheint später im Plan. Habt ihr mehrere Anlagen, tragt ihr sie im Feld «Anlage» ein.
  2. Zeiten festlegen — unter VereinseinstellungenGarderobenplan steht, wie lange eine Kabine rund um ein Spiel belegt ist: ab wann vor dem Anstoss, und wie lange nach Schlusspfiff, bis alle geduscht haben. Diese zwei Zahlen entscheiden mehr als alles andere darüber, ob eure Garderoben reichen.
  3. Gastgarderobe klären — stellt ihr für Gäste eine eigene Kabine? Bei den kleinsten Kategorien kommen die Kinder oft schon umgezogen. Das Häkchen auszuschalten halbiert den Bedarf.

Woche für Woche

Der Plan schlägt für jedes Heimspiel eine Garderobe vor: die Heimmannschaft in die erste freie, den Gast in die nächste — dieselbe Reihenfolge, die eine Spielkommission von Hand auch wählt. Abgewichen wird erst, wenn eine Kabine schon belegt ist. Was ihr ändert, bleibt beim nächsten Rechnen stehen.

Wenn es eng wird

Reichen die Kabinen an einem Tag nicht, schlägt ClubKit vor, zwei eigene Juniorenmannschaften zusammenzulegen — aber nur solche, deren Spiele nah beieinanderliegen, und nie über die Geschlechtergrenze hinweg. Die eigene Mannschaft teilt nie mit einem Gast.

Abgesagte Spiele

Sagt der Verband ein Spiel ab, verschwindet es von der Website und aus der Nachricht, und seine Kabine gilt wieder als frei. Im Raster bleibt die Zeile stehen, durchgestrichen und mit dem Vermerk «abgesagt» — damit ihr eine Einteilung, die ihr selbst gemacht habt, nicht vergeblich sucht. Wird die Absage zurückgenommen, steht sie unverändert wieder da.

Verschobene Spiele

Verschiebt der Verband ein Spiel, wandern seine Garderoben mit: Tag, Anstoss und Belegungszeit folgen dem neuen Termin, die Kabinen bleiben so, wie ihr sie gesetzt habt. Prüft im Raster am neuen Tag, ob sie dort frei sind. Das gilt auch für Spiele, die ihr im Admin von Hand bearbeitet habt — Termin und Absage kommen immer vom Verband.

Mannschaften ohne Garderobe

Nicht jede Mannschaft braucht eine Kabine. Die F- und G-Junioren kommen umgezogen auf den Platz, und bei einem Turnier gilt das oft für alle Beteiligten. Wählt in der Spalte «Garderobe» den letzten Eintrag «keine Garderobe nötig»— dann steht die Zeile neutral im Raster, nicht rot, und auf der Website erscheint sie mit «keine Garderobe» statt als Lücke.

Auf der Website

Der freigegebene Plan steht öffentlich unter /garderobenplan, im Menü unter «Sportanlage» — dort, wo auch eure Belegungspläne liegen. Gezeigt werden die nächsten drei Wochen mit Anstoss, Mannschaft, Platz und Garderobe — seit dem 7. September 2026 auch die Schiedsrichterkabine, sofern ihr eine führt. Jedes Heimspiel steht da, auch wenn ihr ihm noch keine Kabine gegeben habt: Dann steht «noch offen» in der Zeile. Bei einem Turnier erscheint jede Gastmannschaft einzeln, mit dem Namen, den ihr im Raster eintragt. Die Belegungszeiten bleiben intern. Auf der Detailseite eines Heimspiels stehen dieselben Garderoben — eigene Mannschaft, Gäste und Schiedsrichter — und beim Spielort der Platz, den ihr im Raster gesetzt habt.

Für den Aushang im Klubhaus druckt ihr dieselbe Seite aus dem Browser. Es gibt bewusst keinen PDF-Export: Eine erzeugte Datei wäre eine zweite Fassung, die veraltet im Umlauf bleibt — genau das Problem, das der Plan ablöst.

Der Ausdruck kommt schwarz auf weiss, ohne Menü, Fusszeile und Hintergrundbilder — auch dann, wenn eure Website ein dunkles Design trägt. Ihr müsst dafür nichts einstellen.

Einen Tag verschicken

Unter jedem Tag steht «Diesen Tag teilen»: WhatsApp, E-Mail und «Text kopieren», auf dem Handy zusätzlich der Teilen-Knopf des Geräts. Verschickt wird die Einteilung dieses einen Tages als Text — lesbar direkt in der Nachricht, ohne dass jemand etwas antippen muss:

  • Garderobenplan FC Muster — Samstag, 06.09.2026
  • 11:00 · 5. Liga · Platz A
  • • FC Muster 2 → Garderobe 1
  • • FC Beispiel 2 → Garderobe 2
  • …
  • Immer aktuell: https://…/garderobenplan

Die letzte Zeile ist wichtig: Der Text trägt die Adresse mit sich. Wer die Nachricht vier Tage später in der Gruppe wiederfindet, kommt damit zum Stand von jetzt, statt zu glauben, was im Chat steht. Ändert ihr danach etwas, ist der verschickte Text veraltet — der Link daneben nie.

In WhatsApp stehen Datum, Anstosszeit und die zugeteilte Garderobe fett, ein fehlender Eintrag («keine Garderobe», «noch offen») kursiv — so findet ein Trainer seine Zeile beim Durchscrollen. In der E-Mail und in der Zwischenablage geht derselbe Text ohne diese Zeichen hinaus, weil sie dort nur als Sternchen dastünden.

Was ihr selbst festlegt

Unter VereinseinstellungenGarderobenplan steht mehr als die Belegungszeiten. Der Planungshorizont bestimmt, wie weit der Plan voraus zeigt, wenn ihr keinen eigenen Zeitraum wählt — vierzehn Tage decken das nächste Wochenende und das darauf ab. Im Plan selbst lässt sich der Zeitraum jederzeit über zwei Datumsfelder ändern; er steht dann in der Adresse und lässt sich verschicken.

Ob überhaupt zusammengelegt wird, entscheidet ihr ebenfalls. Wer genug Garderoben hat, schaltet es aus — dann bleibt lieber eine Mannschaft offen, als dass jemand zusammenrückt, der es nicht soll. Ist es eingeschaltet, bestimmt ihr, wie weit die Anstosszeiten auseinanderliegen dürfen und ob nur Juniorenmannschaften infrage kommen.

Belegungen ohne Spiel

Nicht alles, was eine Garderobe belegt, steht im Spielplan. Für den Kids Club am Samstagmorgen, eine defekte Dusche, eine Vermietung — und vor allem für den Trainingsbetrieb, den ein Heimspiel verschiebt — gibt es im Plan den Knopf «Manuell erfassen»: Datum, Zeitfenster, und darunter eine Zeile je Kabine mit eigenem Titel. Ein Donnerstagabend mit Heimspiel sieht dann so aus:

  • 1. Mannschaft → Garderobe 1
  • B-Junioren → Garderobe 5
  • Ca-Junioren → Garderobe 6
  • Cb / Cc Junioren (je eine Hälfte) → Garderobe 7
  • Damen → Garderobe 8

Lasst ihr die Garderobe einer Zeile leer, wird daraus ein Hinweis zum Tag— für Sätze wie «D-Junioren haben keine Garderoben zur Verfügung». Er steht unter dem Datum, ohne Kabine daneben.

Die Automatik rechnet um alle diese Belegungen herum, im Raster stehen sie mit ihrem Titel, wo sonst die Mannschaft steht, und mit dem ✕ daneben entfernt ihr sie wieder.

Regeln pro Kategorie

Nicht jede Kategorie funktioniert gleich. Die F- und G-Junioren kommen umgezogen auf den Platz — ein Turnier mit zwölf Mannschaften bräuchte zwölf Kabinen, die niemand betritt. Und ein angesetzter Schiedsrichter kommt erst ab den älteren Kategorien.

Unter VereinseinstellungenGarderobenplanRegeln pro Kategorie tragt ihr das einmal ein. Je Zeile eine Kategorie, dazu zwei Angaben: ob ihre Mannschaften Garderoben bekommen, und ob eine Schiedsrichterzeile erscheinen soll.

  • Junioren G — keine Garderoben
  • Junioren F — keine Garderoben
  • Junioren C — Garderoben, Schiedsrichter
  • Juniorinnen C — Garderoben, Schiedsrichter

Steht «keine Garderoben», erscheint im Plan eine Zeile für die ganze Partie statt einer je Mannschaft — aus zwölf Zeilen wird eine, und auf der Website steht «keine Garderobe». Was ihr nicht eintragt, bekommt Garderoben und keinen Schiedsrichter; ein Verein, der die Tabelle leer lässt, merkt also nichts davon.

Schiedsrichter

Dafür braucht es zweierlei: eine Garderobe mit der Art «Schiedsrichtergarderobe» (oder «Beides»), und ein Häkchen bei der Kategorie in der Tabelle oben. Dann bekommt ein Heimspiel dieser Kategorie eine dritte Zeile: Schiedsrichter, unter Heim und Gast. Sie funktioniert wie die beiden anderen — eine Kabine auswählen, «keine Garderobe nötig» setzen, oder offen lassen.

Der Schiedsrichter bekommt seine Kabine aus einem eigenen Topf: Für die Mannschaften wird es dadurch nicht enger. Bei einem Turnier entsteht keine solche Zeile — dort pfeifen die Teamleiter.

Verteilt wird aus einem eigenen Topf: Der Schiedsrichter bekommt nur Kabinen seiner Art, und eure Mannschaftsgarderoben werden dadurch nicht knapper. Bei Turnieren entfällt die Zeile — dort pfeifen die Teamleiter, es gibt keinen angesetzten Schiedsrichter.

Was der Plan nicht weiss

Gerechnet wird weiterhin nur mit Spielen: Die regelmässige Belegung fürs Training kennt der Garderobenplan nicht, er kann sie also auch nicht von selbst verschieben, wenn ein Heimspiel dazwischenkommt. Was ihr an einem solchen Abend neu einteilt, tragt ihr über «Manuell erfassen» ein — dann steht es im Raster und auf der Website.